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Das alles finden Sie auf unserer Homepage.
Der Sport mit den kleinsten aller Rennmotorräder wird immer populärer. Wer einmal von dem Virus befallen ist, kommt nicht mehr davon los.
Unser Club beschäftigt sich ausschließlich mit Pocketbikes, den kleinen Rennern. Mit 39ccm bzw. 49ccm und bis zu 15 PS Spitzenleistung bei ca. 20 KG Eigengewicht erreichen die besten Geschwindigkeiten von über 100 Km/h.
Superbike-Feeling pur.
Wir möchten diese Seite dazu benutzen neue Kontakte zu knüpfen und über unseren
interessanten Sport zu informieren.
Auf der Seite Pocketbikes beschreiben wir die Technik der Minimotorräder und nennen Bezugsquellen. Später wird hier auch eine Rubrik biete/suche für Gebrauchte eingerichtet.
In der Rubrik Pocketbike-Rennen nennen wir Kontaktadressen z.B. der veranstaltenden Clubs und berichten über die offiziellen D.M.S.B.-Rennen
Surfstippssollen helfen weitere Clubs zu finden im In-und Ausland, sowie die Originalhersteller der "Marken"-Pocketbikes.
Und zu Schluß natürlich die Rubrik Bilder, in die auch Ihr Eure Bilder Einstellen könnt.
Grundsätzliches
Als Pocket Bike (engl. Taschen-Motorrad), in Italien Mini-Moto genannt, leider auch fälschlicherweise Minibike, was zu Missverständnissen führt,da es in Deutschland eine Rennklasse mit weitaus größeren Motorrädern gibt. Pocketbikes sind motorisierte Zweiräder, welche die Maße 110 cm x 50 cm x 50 cm nicht überschreiten. Optisch lehnen sich Pocket Bikes in der Regel an existierende Motorräder an, manchmal in Form von möglichst exakten Kopien, sog. Replikate (auch Replikas).
Inhaltsverzeichnis
1 Antriebstechnik
2 Motoren
3 Tuning
4 Modellvarianten
5 Rechtliches
Antriebstechnik
Üblicherweise verfügen Pocket Bikes nicht wie ihre großen Vorbilder über komplizierte Schaltgetriebe. Stattdessen wird die Antriebsenergie über eine Fliehkraftkupplung an ein kleines Ritzel übertragen, welches die Energie über eine Antriebskette an das Zahnrad am Hinterrad weitergibt. Die meisten Pocket Bikes haben eine Übersetzung von 6 auf 64 Zähne. Eine andere Antriebsart hat die Polini RC 3. Dabei wird die Energie des Motors auf eine Fliehkraftkupplung dann auf eine Untersetzung 8Vorgelege)und schließlich wie bei dem Pocketbike auf ein kleines Ritzel übertragen, welches die Energie über eine Antriebskette an das Zahnrad weitergibt. Das Pocketbike wird in der Regel mit einem Seilzugstarter gestartet. (Rasenmäher)
Motoren
In den meisten Pocket Bikes werden Zweitaktmotoren mit einem Hubraum von 39 cm³ bis 49cm³ verbaut. Diese Motoren eignen sich durch ihre vergleichsweise simple Technik und kleine Bauweise gut für das Pocket Bike-Konzept.
Es werden sowohl Luft- als auch Wasser-gekühlte Motoren verbaut. Gestartet wird unabhängig von der Bauweise meist über einen Seilzugstarter.
Die Motoren werden über Vergaser gespeist. Üblich sind hier Rundschiebervergaser von 14-22mm.
Tuning
Nicht zuletzt bedingt durch die simple Motorbauweise erfreut sich die Leistungssteigerung (Tuning) dieser Motoren großer Beliebtheit.
Man sollte jedoch einfache Einstellarbeiten,
Wie Abstimmen der Vergaserdüse auf die Gegebenheiten (Temperatur,Sauerstoffgehalt der Luft)
Übersetzung (also Tausch der Rizel bzw.Kettenräder) als Anpassung auf die örtliche Rennstrecke)
Eventuell Tausch der Zündkerze
nicht mit Tuning verwechsel. Diese Eistellarbeiten sind, wenn man nicht als letzter ankommen will, unabdingbar.
Als Tuningmassnahme versteht man dann bauliche Änderungen wie:
Einbau eines Luftfilters, der Luft-durchlässiger ist als der Originale (Sportluftfilter)
Einbau eines Vergasers mit größerem Durchlass
Austausch der Motormembrane durch geeignetere, in der Regel aus Carbon oder Glasfaser gefertigte,
um Ansprechverhalten und Drehzahlfestigkeit zu verbessern
Austausch von Kolben und Zylinder gegen eine Hubraum-stärkere Variante (39ccm auf 49ccm)
Andern der Steuerzeiten (insbesondere Auslass)
Anpassen bzw.Glätten der Kanäle.
Austausch der Kurbelwelle (Standard Halbwangen-/Tuning Vollwangen-Kurbelwelle)
Austausch der der Kurbelwellen und Rad - Lager
Austausch des Zündkeils( rocket Key) (wird um 10 Grad vorgestellt, zur optimierten Zündung)
Austausch des Auspuffs
Wechsel der Kupplung (Tuningkupplung ist besser einstellbar)
Bitte diesen Textabschnitt nicht falsch verstehen! Es ist zwar möglich die Leistung durch Tauschen von bestimmten Motorteilen zu steigern, aber es sollte nicht angenommen werden, dass es so einfach ist. Tuning bedeutet Abstimmen daher fährt das Pocketbike nicht sofort schneller, nur weil ein Motorteil getauscht wurde. Bei fast allen Tuningmöglichkeiten muss der Motor (Vergaser, Luftfilter, Auspuffanlage, Übersetzung) abgestimmt werden.
Modellvarianten
Pocketbikes können in zwei allgemeine Lager aufgeteilt werden.
1. Chinabikes (Chinakracher)
2. Markenbikes
Desweiteren unterscheidet man die Modelle in Luft- und Wassergekühlt.
Rechtliches
Das Führen von Pocketbikes im öffentlichen Straßenverkehr ist nicht erlaubt. Zur Zeit ist es in Deutschland nicht möglich eine Zulassung für die Bikes zu bekommen. Daraus folgt ein fehlender Versicherungsschutz. Zudem wird eine Fahrerlaubnis (meist Klasse A oder A1) benötigt. Wer also ein solches Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führt und dabei von der Polizei erwischt wird, dem Drohen einige Straf-und Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren ohne Zulassung). Außerdem werden in einem solchen Fall die Pocketbikes durch die Polizei sichergestellt und von einem Gutachter überprüft, was zusätzlich noch mehrere 100 Euro Kosten kann. Wichtig zu wissen ist auch, dass im Falle eines Unfalls keine Versicherung die entstandenen Sach- und oder Personenschäden übernimmt.
Also ist die wichtigste Regel:
Fahren nur auf abgesperrten Plätzen oder Kartbahnen. (Mach ja auch viel mehr Spaß.)
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